Mittels Radarantennen werden die Flugbahnen der Vögel im Umfeld der Windkraftanlagen aufgezeichnet, um bei Bedarf unmittelbar mit der Abschaltung der Rotoren reagieren zu können. Die BirdScan Antennen scannen dazu einen kegelförmigen Bereich ab, in dem auf eine Entfernung von bis zu 1,5 km mit einer horizontalen Ausdehnung von 90° und einer vertikalen Ausdehnung von 40° alle im Luftraum befindlichen Objekte erfasst und bewertet werden. Mehrere Antennen ergeben eine 360°-Überwachung. Wird ein potenzieller Großvogel detektiert, beginnt die Klassifizierung des Vogels. Die hierfür entwickelte Software, welche auf Erfahrungen aus mehrjährigen Feldstudien und Ergebnisse optischer Beobachtungen zurückgreift, kann mehrere hundert Großvögel gleichzeitig klassifizieren.