Erosion der Rotorblätter und Freisetzung von GFK (glasfaserverstärkter Kunststoff)
Es wird gelegentlich berichtet, dass durch den Abrieb der Rotorblätter jährlich große Mengen an GFK auf den umliegenden Böden abgelagert werden und diese kontaminieren. Aufgrund ihrer Bauweise ist es beinahe unmöglich, in unseren Breiten auch nur einen Bruchteil des häufig beschriebenen Abriebs zu erzielen. Selbst bei der theoretischen Betrachtung, dass der Abrieb in dieser immensen Größenordnung stattfindet, dürfte bei älteren Anlagen kaum noch etwas von den Rotorblättern übrigbleiben. Um die statische Tauglichkeit der Rotorblätter zu erhalten, wäre ein regelmäßiger Austausch in einem Zyklus von nur wenigen Jahren notwendig – eine Maßnahme, die für keinen Windparkbetreiber wirtschaftlich tragbar ist.